«Gemeinsam sind wir besser»

Das Team vom Impact Hub Bern mit Frederike Asael (4. von links)

Wir sind im Haus Spitalgasse 28, Bern, in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof. Hier treffen wir Frederike Asael. Sie ist Teil des Kernteams vom Impact Hub Bern: unternehmerisch denkende, meist junge Erwachsene, die den Gedankenaustausch suchen; Austausch von Ideen und Erfahrungen mit einer grossen Community. «Ich lerne die Dynamik und die Offenheit der Bernerinnen und Berner ganz neu kennen.» Und das alles im inspirierenden Rahmen dieses geschichtsträchtigen Gebäudes.

Das Geländer dient gleichsam als Pinwand. Junge Erwachsene, die im Impact Hub Bern ein und aus gehen, beantworten in gedrängter Form die Fragen: Wofür engagiere ich mich? Warum tue ich das?

Auf der Karte von Matt steht: «Wir bringen Leadership Experience zu jungen Menschen. Ich glaube fest daran, dass viele innovative und motivierte Leader die Zukunft massgeblich mitgestalten können. Ich entwickle mich in vielen Bereichen weiter, lerne Neues und interessante Leute kennen.» Und Frederike Asael schreibt: «Ich durfte schon einmal erleben, wie wunderbar so ein Hub ist. Ich freue mich enorm auf dieses Abenteuer.»

In Partnerschaft mit der Swisscom fördern wir Gymnasiasten zum Thema Unternehmertum und begleiten sie so auf ihrem Karriereweg.

Alles dient dem Austausch
Es ist Frederike, die als Gründungsmitglied das Abenteuer Impact Hub Bern erläutert. «Impact Hub ist keine Erfindung von uns. Wir sind Teil einer weltweit tätigen Community mit Standorten in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Jeder Impact Hub hat sein eigenes Gesicht, seine eigene Charakteristik und seine eigenen Schwerpunkte. Alle leben der Überzeugung: Gemeinsam sind wir besser.»

Konsequent pflegen die Mitglieder den Austausch. Ausdruck davon ist Co-Working am Arbeitsplatz, die Diskussion von Geschäftsmodellen oder das Erörtern von Unsicherheiten, das offene Gespräch, das spontane Zusammentreffen, das Interesse an der Arbeit und der Gesinnung des Gegenübers. Ein Hotspot von Kreativität und unternehmerischem Geist, ein Ort der Inspiration, eine Aufforderung zum Um- und Weiterdenken. Angesprochen sind Startups, meist junge Menschen mit einer Geschäftsidee. In einem weiteren Sinn auch Personen, die sich für unübliche Denkweisen interessieren, sich entsprechend vernetzen wollen.

Wir arbeiten mit dem Portal zur Innovationsförderung im Kanton Bern zusammen. Sie sind Mieter bei uns, und wir haben bereits Events mit ihnen geplant. Damit wollen wir die lokale Startup-Community ansprechen und auf uns aufmerksam machen.

Transparenz in einem Arbeitsraum des Impact Hub Bern

Altstadthaus mit Flair: einer der Sitzungsräume im Impact Hub Bern
Schreibtische in gemeinschaftlicher Umgebung

 

Für Bern, die Schweiz und die Welt
Der Ort hat Atmosphäre: Unterschiedlich grosse Arbeits- und Sitzungszimmer, Schreibtische in gemeinschaftlicher Umgebung, Räume für ungezwungenes Zusammensein und solche für Veranstaltungen, Meetings und Konferenzen – durchdrungen vom Flair des Altstadthauses. Moderne technische Ausrüstung nebst altem Geländer im Treppenhaus. Von der Dachterrasse aus der weite Blick auf die Dachlandschaft der Berner Altstadt. Im Innern der Weitblick in eine unternehmerische Zukunft.

«Gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für Bern, die Schweiz und die Welt erarbeiten. An einem Ort zusammenkommen. Neue Leute und Projekte kennen lernen. Teil einer lebendigen Community sein. – Das ist Impact Hub Bern: Hier trifft professioneller Arbeitsraum auf ausgefallene Ideen, um zukunftsweisende Projekte zu lancieren.» So profiliert sich das Impact-Hub-Bern-Team im Internet.

Schon kurz nach Eröffnung des Impact Hub Bern profitierten diverse Startups von der Möglichkeit, hier mit namhaften Firmen in Kontakt zu treten.

Das Impact Hub Bern ist alles andere als ein in sich geschlossener Zirkel. Grossfirmen liefern Inputs, Vorträge weiten den Horizont, in Workshops vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse. Und ungezwungene Plattformen wie «Sexy Salad» oder «Wuchäänder» bieten Raum zum Austausch von Gedanken und Ideen.

Elf Monate sind seit der ersten Idee vergangen, gerade mal sechs Monate ab AG-Gründung und Unterzeichnung des Mietvertrags. In dieser kurzen Zeit hat das Impact-Hub-Team Erstaunliches geleistet, den ganzen Aufbau in organisatorischer, ideeller, materieller und juristischer Hinsicht bewältigt und sich die Unterstützung einer ganzen Reihe von namhaften Partnern gesichert. Dahinter stehen Enthusiasmus und eine Reihe von «sehr guten Leuten», wie Frederike Asael es ausdrückt. Und dahinter steht die Überzeugung, dass Gewinnmaximierung nicht das ganz grosse Ziel unseres Tuns, ja unseres Daseins sein kann.

 

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