Stickerella. Ein Name, der haften bleibt.

Pauline Geniets ist Gründerin der Firma Stickerella

Bunte Namenssticker auf Stiften, Skibrillen, Tupperware, Schuhen – überall hinterlässt Pauline Geniets Spuren. Wasserfest und nachhaltig. Die Idee mit den Stickers ist nicht neu, aber Pauline hat sie neu erfunden.

In Kanada herrscht Ordnung in den persönlichen Siebensachen von Kindern. Kein Farbstift, der aus der Reihe tanzt, alles ist etikettiert; mal bunt, dann anders und immer mit Namen. Pauline fand diese Idee sehr nützlich. Deshalb hat sie sich während den drei Jahren Auslandaufenthalt im Internet ums Drumherum erkundigt und neue Produkte und Designs entwickelt. So entstand ihre Firma Stickerella.

Seither sind fünf Jahre vergangen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie auf dem Küchenboden Etiketten druckte. Heute hat Pauline eine Bürowerkstatt und sieben Teilzeitmitarbeiterinnen, alles Frauen, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben fanden. Sie kümmern sich um A wie Adressen bis V wie Versand. Und aus den Namensetiketten sind längst innovative Eigenprodukte entstanden, wie das Anti-Kabelsalat-Stickerset oder die SOS-Kinderarmbänder.

Aus Vorhandenem Neues schaffen: Pauline entwickelt für Online-Kunden und Distributoren Etiketten, Stickers und Anhänger am laufenden Band. Mit grossem Erfolg. Ein internationaler Kleider- und Spielwarenhändler führt ihre Produkte in seinem Sortiment, und täglich flattern Bestellungen über den Online-Warenkorb rein.
Mit ihren Ideen ist sie der Produktion immer einen Schritt voraus und sie findet allerhand Wege, ihre Produkte sinnvoll zu vermarkten – erfrischend unkonventionell, aber nie einfach so. «Ich entscheide nach Bauchgefühl und lasse mich nicht von Zweiflern abhalten.»

Pauline ist zufrieden mit dem Erreichten, aber für ihren Erfolg muss sie hart arbeiten und während den Hauptmonaten auch bis spät abends an der Druck- und Schnittmaschine stehen. Für die Zukunft wünscht sie sich deshalb mehr Kunden, die nicht von saisonalen Trends abhängig sind. Denn mit klaren Prognosen lässt sich besser rechnen. Sie könnte den Frauen ein höheres Pensum anbieten, hätte geregeltere Arbeitszeiten und Zeit für noch mehr Ideen.

 

Photo by www.facebook.com/PhotosbyFAP

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