Dank der Stimme punkten

Mit der Stimme ist es wie mit der Kleidung: Sie muss passen und behaglich sein. Trotzdem verlässt sie einen manchmal genau dann, wenn man vor Publikum steht – sprachlos.

Als Trainerin und Coach für Stimme und Profil erkennt Jacinda Sroka diese Momente. «Wir sind beim Reden viel zu sehr mit unserem Gegenüber und der eigenen Wirkung beschäftigt», beschreibt sie die Situation. «Bodenhaftung bringt uns in den Körper und zum Atem zurück.»

Dem eigentlichen Auftritt geht die «Rednertypologie» voraus: Es geht darum, den persönlichen Stil zu finden. Jeder hat sein natürliches Repertoire und benutzt andere rhetorische Mittel. Jacinda findet mit ihren Klienten heraus, wie genau sie einzigartig sind. Sie motiviert dazu, die Komfortzone zu verlassen und den eigenen Radius spielerisch auszuloten, mal laut oder leise zu sein, um zu sehen, wie sich das anfühlt und welche Rolle einem steht.

Sich Gehör zu verschaffen, ist nicht nur eine Frage der Lautstärke. Es fordert eine vitale Körperhaltung, eine deutliche Sprache und eine natürliche Präsenz. Selbstsicherheit baut auf Rückmeldung. Wie komme ich beim anderen an? Wie mache ich es für mich richtig? Und vor allen Dingen: Wie mache ich es gerne? Ob in Gruppen- oder Einzel-Coachings: Jacinda schafft eine Atmosphäre des Wohlwollens und Vertrauens. «Zeigt euch doch», lädt sie ein und begegnet so anfänglichen Unsicherheiten.

Jacinda nennt die Dinge beim Namen und bringt zur Sprache, was sonst häufig unausgesprochen bleibt. Es sind Stolpersteine. Solche Hindernisse räumt sie für die Zukunft aus dem Weg und lädt ihre Klienten in persönlichen Interviews dazu ein, sich zu äussern – verbal und über ihre Körpersprache.

Nicht nur das, was wir sagen, zählt, sondern auch das Wie. Mit ihrem Coaching fördert Jacinda individuelle Stärken. Das begeistert. Denn was wir gerne machen, das machen wir gut.

Photo by Frederike Asael Photography

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