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Applaus für Forstwarte

Die Tannzweige und die Holzschnitzel im Foyer der Berufsschule Brugg verströmen einen harzigen Duft. Forstwartlehrlinge haben den Raum gestaltet. Heute ist ein wichtiger Tag für die angehenden Berufsleute. Ihre Eltern, ihre Freunde und Freundinnen, ihre Lehrmeister haben sich eingefunden. Einer der Lehrlinge heisst sie willkommen zur Präsentation der Herbarien. Auch Richard Plüss, selber Förster, Berufsschullehrer und Politiker, ergreift das Wort. Er verweist auf die fantasievolle Gestalt der Herbarien und auf ihre inhaltliche Qualität. Jeder Forstwart-Lehrling musste die Bäume und Sträucher im Holz, in der Rinde, im Zweig, im Blatt und als Frucht sammeln und richtig beschriften.

Die Besucher staunen. Die allermeisten Herbarien zeugen vom Willen der Lernenden, Aussergewöhnliches zu schaffen. Weit über der Norm. Da hat einer nach eigenen Plänen einen grossen Tisch gebaut, das Tischblatt als Glasplatte, unter der die Exponate zu sehen sind. Eine weitere Eigenkonstruktion: Ein Schrank mit Schubladen, jede einzelne einem Baum oder Strauch gewidmet. Mit berechtigtem Stolz präsentieren die Lehrlinge ihre Arbeiten. Applaus.

Kompetenzen sammeln
Richard Plüss sieht vielfältigen Sinn in den Herbarien. Stichworte sind langfristige Planung, Zeitmanagement, Artenkenntnisse, ansprechende Darstellung, Durchhaltewillen, Exaktheit, Geschick und schliesslich Mut bei der Präsentation vor einem kritischen und zum Teil fachkundigen Publikum sowie vor der Presse. Alles Eigenschaften, die einen Forstwart auszeichnen. Besonders jene, die eine Weiterbildung anstreben, zum Vorarbeiter, zum Forstwart-Meister, zum Förster oder sogar zum Forstingenieur. Viele Wege stehen offen. Den eigenen Neigungen entsprechend befindet sich der zukünftige Arbeitsplatz im Wald oder im Planungsbüro, an der Maschine oder in der Baumschule.

Richard Plüss im Schulzimmer des BWZ Brugg

Richard Plüss – ein wenig Spass im Schulzimmer

Angehende Forstwarte im zweiten Lehrjahr
Konzentriertes Arbeiten im Lehrgang für Forstwarte

Ein vorbildliches Herbarium; jede Baum- und Strauchart auf einer Schautafel. Dieses Herbarium ziert jetzt eine Wand im Werkhof des Forstbetriebs Homberg-Schenkenberg

Dieses sorgfältig angelegte Herbarium besteht aus einer grossen Zahl von Schaubildern

Das Herbarium im verschliessbaren «Koffer» umfasst 32 Baum- und Straucharten

Nathalie Thomé ist eine der wenigen jungen Frauen im Aargau, die sich zur Forstwartin ausbilden lassen. Nach dem Abschluss der Kantonsschule hat sie sich zu dieser Zweitausbildung entschlossen. «Die meisten Berufskollegen respektieren mich.»

Nathalie hat den Fallkeil herausgesägt. Jetzt bestimmt sie die genaue Fallrichtung des Stammes. «Wir sind fast bei jedem Wetter draussen. Mich stört das nicht.»

Versehen mit Schutzkleidung, Helm und Gehörschutz setzt Nathalie die schwere Kettensäge an. «Manchmal bin ich richtig durchnässt.»

Die Späne fliegen; bald wird der Baum fallen. «Bei miesem Wetter gehen wir über Mittag in ein Restaurant oder sonst an einen geschützten Ort.»

Förster Rolf Treier überwacht den Fortgang der Arbeiten. Mit dem Zangenschlepper holen die Forstwarte die gefällten Stämme auf den vorgesehenen Lagerplatz

Das Forstteam bespricht das weitere Vorgehen: Es darf auch mal gelacht werden. Links die Forstwart-Lernende Nathalie Thomé. «Vielleicht nehme ich später ein Forstingenieur-Studium auf.»

Ein Blick in den Werkhof des Forstbetriebs Homberg-Schenkenberg zeigt: Hier wird mit schwerem Gerät gearbeitet

Im Zeitalter der Mechanisierung haben kleine Handgeräte noch immer ihre Bedeutung 

Forstwart: Ein vielseitiger Beruf. Bäume pflanzen, pflegen, erziehen, schlagen ist nur ein kleiner Teil des Berufsbildes. Er kennt Schädlinge und Nützlinge. Die Holzkunde ist ein wesentlicher Teil, und er weiss, wie die geschlagenen Stämme sinnvoll verwertet werden. Die Möbelschreiner stellen andere Anforderungen als die Papierindustrie und die Käufer von Schnitzelholz. Dank technischem Verständnis hat der Forstwart Zugang zu einem umfangreichen Maschinenpark von der einfachen Spaltmaschine bis zum Schlepper, von der Motorsense bis zur schweren Kettensäge, vom Häcksler bis zum Vollernter, der Bäume innert weniger Minuten fällt, abastet und in genormte Längen sägt. Die Arbeit mit Maschinen und deren Pflege gehört zum Alltag.

Weitere Wissensfelder sind der Strassenbau und die Anlage von Kleinbauten und Entwässerungsmassnahmen. Einen immer höheren Stellenwert hat der Naturschutz. Dann die Jagd, die Öffentlichkeitsarbeit, das Forstrecht, das Fachrechnen (Maschinen-Kalkulation, Verrechnung von Arbeitsleistung) … Die Liste ist längst nicht abschliessend.

Die Sinne schulen
Richard Plüss verschafft den Jünglingen noch einen völlig andern Zugang zum Wald. «Selbstverständlich bleiben wir nicht die ganze Zeit im Schulzimmer. Im Wald entwickeln meine Schüler mit praktischen Übungen Gefühle für den Wald und für einzelne Bäume. Die Beziehung zum Baum mit allen Sinnen. Seinen Geruch aufnehmen, die Wärme der Stämme spüren, die Struktur der Rinde fühlen. Mit dem Baum reden. Ihn erleben.» – «Sind die Schüler offen für solche Erfahrungen?» – «Durchaus. Voraussetzung ist, dass sie den Sinn davon verstehen. Emotionen haben im Wald einen hohen Stellenwert.»

Wer im Wald tätig ist, denkt in weiten Zeiträumen. Eine Fichte braucht gegen 100 Jahre bis zur Schlagreife. Eine Eiche sogar 300 Jahre. «Wir arbeiten an der Zukunft unseres Systems. Damit leisten wir einen Beitrag zur Stabilität der Gesellschaft. Das vermittle ich meinen Schülern.»

Grundlagen im BWZ
Das theoretische Rüstzeug erhalten Aargauer Forstwart-Lernende im Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg. Die drei Jahre dauernde Lehre umfasst einen Schultag pro Woche, insgesamt 900 Lektionen über Themen wie Aufgaben und Bedeutung des Waldes, Waldbau, Forstschutz, Holzkunde, Gesellschaft, Sprache und Kommunikation. Alljährlich besuchen rund 30 Forstwart-Lehrlinge die Berufsschule Brugg.

Forstwart – eine Ausbildung für witterungsfeste Jünglinge mit Freude an der Natur. Ausgestattet mit Sinn fürs Praktische ebenso wie mit Sensibilität gegenüber Mensch, Natur und Landschaft.

Weitere Informationen:
codoc.ch (Ausbildungsfragen in der Waldwirtschaft)
kwl-cfp.ch (Konferenz für Wald, Wildtiere und Landschaft)
sia-wald.ch (Fachverband Wald)

Kontakt
BWZ

Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg
«FLEX-Gebäude»
Industriestrasse 19
5201 Brugg

T +41 56 460 24 24
sekretariat@bwzbrugg.ch
www.bwzbrugg.ch

Der sanfte Schwerstarbeiter

Eine Kaffeemaschine. Zusammengesetzt aus vielen Einzelteilen. Ein besonders genau gearbeitetes hat die Firma Werder Feinwerktechnik produziert. Ein einzelnes Glied nur in der Kette. Wenn dieses eine Werkstück seinen Dienst versagt, funktioniert die Maschine nicht. Ein ganz grosses Unglück ist das nicht, ärgerlich aber allemal. Und geschäftsfördernd bestimmt nicht.

Ganz anders liegen die Dinge bei einem Auftrag für die Flugzeugindustrie oder die Medizinalbranche. Im schlimmsten Fall geht es da um Leben und Tod. In den meisten Fällen kennt man bei Werder die Funktion der bestellten Einzelteile nicht. Der Kunde liefert in elektronischer Form eine auf den Mikrometer genaue Vorlage mit allen Eigenheiten: Material, Oberflächenbeschaffenheit, Toleranzen u. a. Jetzt liegt der Ball bei Werders Polymechanikern. Sie übertragen die Kundendaten in ihre CNC-Maschinen. Diese stellen dank ihrer modernen Steuerungstechnik hoch präzise Werkstücke automatisch her. Auch solche mit komplexen Formen.

Katastrophale Folgen
Zurück zur Flugzeugindustrie. Angenommen, das bei Werder produzierte Werkstück sei Teil des Triebwerks eines Düsenjets. Dieses eine kleine Bestandteil funktioniere aufgrund von Ungenauigkeiten im Herstellungsprozess nicht wunschgemäss. Es entsteht Reibung, Hitze. Bei den ungeheuren Kräften, denen das Werkstück im Jetbetrieb ausgesetzt ist, kommt es zum Bruch. Metallteile schleudern durch die Turbinen-Schaufeln. Die Folgen sind absehbar.

Weniger spektakulär, aber ebenso fatal wirken sich Produktionsfehler in der Medizinaltechnik aus. Werder hat Teile für Endoskope und für Blutanalysegeräte hergestellt. Patienten, Ärzte und Laboranten sind gleichermassen darauf angewiesen, dass diese Geräte einwandfrei funktionieren.

Der Messraum im Zentrum
Präzision ist alles. Feinwerktechnik funktioniert nur mit kompromisslosem Fokus auf der Präzision. Bis hin zum tausendstel Millimeter. Um das sicherzustellen, verfügt die Firma Werder über einen zentral angeordneten Messraum, quasi das Herz des Betriebs. Jedes Erststück wird genauestens vermessen. Doch damit nicht genug. Auch für die Produktionsphase regelt ein Prüfplan stichprobenartige Zwischenkontrollen. Deren Zahl hängt von der verlangten Genauigkeit, vom Material, vom Bearbeitungsgrad und von der Komplexität des Werkstücks ab.

Der Messraum ist auf einem eigenen Fundament aufgebaut, abgetrennt von jenem der Werkstatt. Somit sind störende Einflüsse ausgeschlossen. Der Raum ist klimatisiert bei einer konstanten Temperatur von 20°. Verschiedene Typen von Messgeräten liefern Daten zur Genauigkeit der Form, zur Oberflächenbeschaffenheit des Werkstücks, zu seiner Temperatur und zum Sauberkeitsgrad.

Der Messtechniker Luis Felix «regiert» dieses Reich. Als Quereinsteiger ist er vor elf Jahren zur Firma gestossen. Innert kürzester Zeit hat er sich ein profundes Fachwissen zu den unterschiedlichen Messgeräten und ihrer Anwendung angeeignet. Firmeninhaber Claude Werder sagt über ihn: «Er gehört zu den wichtigsten Mitarbeitern unseres Unternehmens. Wenn man uns als verlässlichen Partner kennt, ist das nicht zuletzt ihm zu verdanken.»

André Stäger am Steuer des Gabelstaplers hebt ein grosses Paket aus dem Lastwagen

Mit grösster Sorgfalt bringt André Stäger das «Ding» in die Werkhalle von Werder Feinwerktechnik. Im Hintergrund beobachtet Luis Felix das Geschehen

Alles ist ausgepackt und am vorgesehenen Standort im Messraum installiert: Die neue Koordinatenmessmaschine, bestehend aus dem Messteil (rechts; im Zentrum ist der nadelförmige Taster zu sehen) und dem Computersystem

Vorbereitung des Messprozesses: Luis Felix hat die ringförmige Aufpressbüchse im Dreibackenfutter fixiert
Am Touchscreen erscheinen die vom Kunden verlangten Daten

Der Tasterkopf senkt sich ab und ortet das zu vermessende Werkstück

Der Messvorgang läuft
Auf dem Bildschirm erscheinen die vermessenen Punkte. Im blauen Bereich sind die Toleranzwerte überschritten

Messtechniker Luis Felix

Der rotviolette Messtaster
Luis weist auf eine Neuakquisition hin, eine sogenannte Koordinatenmessmaschine der neusten Generation. Es ist bereits die Vierte ihrer Art, aber sie kann etwas Entscheidendes mehr als ihre drei «Kolleginnen»: Sie kann «scannen». Das bedeutet noch höhere Genauigkeit der Messresultate und das in viel kürzerer Zeit. Der «fühlende» Messkopf eruiert innert kürzester Zeit Tausende von Messpunkten des Werkstücks. Schwungvoll tastet er sich vorwärts über Flächen und Konturen, übermittelt dabei in Sekundenbruchteilen jede gescannte Position. Der Computer vergleicht die Messergebnisse mit der Vorlage und macht allfällige Abweichungen sichtbar.

Luis ist in seinem Element. Er spannt ein ringförmiges Werkstück ein, eine Aufpressbüchse mit einem Durchmesser von vielleicht fünf Zentimetern. Lautlos bewegt sich der rotviolette Messkopf. Das Computerbild zeigt: Es gibt tatsächlich eine Stelle mit abweichenden Messergebnissen. Inakzeptabel. Der Polymechaniker muss nachjustieren.

Das Flugzeug stürzt nicht ab. Das Endoskop arbeitet perfekt. Das Blutanalysegerät liefert verlässliche Daten. Und die Kaffeemaschine einen wunderbaren Espresso. Auch dank Werders Messgeräten.

Kontakt
Samuel Werder AG

Werdstrasse 2
5106 Veltheim

T +41 56 463 66 00
info@werder-ag.ch
www.samuelwerder.ch

Sämig statt pappig

Der Muttertag rückt näher. Sehr viele Plätze sind nicht mehr frei. Kein Wunder: Die Sonntagmorgenfahrten mit dem «Mutschälle-Zähni» sind ausserordentlich beliebt. Die Reise im Nostalgiezug mit Jahrgang 1928 ist ein besonderes Erlebnis: Unterwegs im Ambiente der Roaring Twenties. Auf dem Streckennetz der BDWM wird ein reichhaltiges Frühstück serviert. Abfahrt ist um 9.15 Uhr in Bremgarten. 2½ Stunden später fährt der Zug wieder in Bremgarten ein. Viel Zeit, viel Schwatz.

Panne als Spassfaktor
Die Genussfahrten der BDWM sind legendär. Durch und durch vorbereitet und getestet, so dass – hochheiliges Versprechen! – nie und nimmer etwas schief gehen kann. Nicht beim Mutschälle-Zmorge, nicht bei der Stubete, nicht bei der Tessiner Nacht und schon gar nicht beim Angebot «Alles Käse». Ein Fondue im fahrenden Zug – das ist doch gewiss keine Hexerei. Was sollte da schon passieren? Könnte man meinen … Leider war da kürzlich – aber lassen wir das! Wie sympathisch, wenn die Perfektion mal durchbrochen wird. Wenn der Käse nicht so will, wie er soll. Wenn Unvorhergesehenes passiert. Wenn Improvisation gefragt ist.

Das war ein einmaliger Zwischenfall. Wer dabei war, wird ihn nicht so schnell vergessen. Es ist das Aussergewöhnliche, das in der Erinnerung haften bleibt und später lustvoll als Humoreske aufgetischt wird: «Weisch no?»

Kurzer Halt auf der Reussbrücke in Bremgarten
Die kleinste Bahnstation der Welt: Erdmannlistein
Zwischenhalt in der Bahnstation Erdmannlistein

Zur Vorspeise eine kleine Tessinerplatte

Lust auf Fondue?

Safran-Risotto mit Luganighe 

Kochen ohne Küche
Bleiben wir doch bei der BDWM-Gastronomie! In der «Tessiner Nacht» ist Risotto angesagt, Weissweinrisotto. Und das in einem Zug ohne jegliche Infrastruktur, die den Namen Küche verdienen würde. Keine Rede von Mikrowelle, Kochherd oder Spülbecken. Nadya Tiraboschi vom BDWM-Team ist erfahren: «Ein Risotto in Wärmeboxen mitzuführen, das geht gar nicht. Während zehn Minuten mag das gut sein, danach ist alles nur noch pappig. Wir verlassen uns lieber auf das Catering der Confiserie(!) Alexanders in Fislisbach. Sie bringen uns das Risotto extrem al dente. Wir feuern dann die mitgeführten Gasrechauds an – im Zug! Erst jetzt verfeinern wir die Speise mit Weisswein, Bouillon und Parmesan. Sämig und einfach nur fein. Mmmh!»

Ganz ähnlich bei den Älpermagaronen, die bei der Stubete-Fahrt auf der Karte stehen. «Die Teigwaren und die Kartoffeln werden blutt angeliefert. Den Rest besorgen wir im Zug. Mit Rahm abschmecken, beizen – ah, ich werde schwach!»

Was mag da erst los sein in der «Spanischen Nacht»! In der Ausschreibung steht «Show-Cooking» und «frisch zubereitete Paella» … Keine Angst! Das geschieht nicht im Bahnwagen, sondern beim kleinsten Bahnhof der Welt, bei der Station Erdmannlistein. Hier ist reichlich Platz für die Paella-Pfanne, den Koch und die Gäste. Bei schönem Wetter setzen sich alle zum Mahl an die langen Tische. Es gibt keine Tischordnung; alle gesellen sich zueinander und geniessen die Paella und den spanischen Wein. Salud!

«Freut mich»
Das Vergnügen bleibt nicht auf die Gastronomie beschränkt. Die Genussfahrten haben auch einen sozialen Aspekt. Davon berichten Fahrgäste, die schon teilgenommen haben: Wer setzt sich zu uns? Mit wem teilen wir das Fahrvergnügen? Alle haben Zeit, und die meisten sind unkompliziert, offen für ungezwungene Gespräche, sonst hätten sie sich nicht zur Teilnahme an einer Genussfahrt entschieden.

Allen Genussfahrten ist der Einsatz von Nostalgiezügen gemeinsam. Entweder die leuchtend rot-weisse BDe 8/8 von 1969, getauft auf den Namen «Sebni», oder die bereits 90-jährige blau-weisse BDe 4/4, genannt «Mutschälle-Zähni». Die Genussfahrten finden an fixen Daten statt (www.bdwm.ch/Nostalgiefahrten); Privatfahrten sind nach eigenen Vorstellungen möglich: Firmen-, Vereins-, Privatanlässe, mit oder ohne BDWM-Catering.

Übrigens: Pannen gibts keine mehr. Nie mehr. Hochheiliges Versprechen!

Kontakt

BDWM Transport AG
Zürcherstrasse 10
CH-5620 Bremgarten

T +41 56 648 33 00
F +41 56 648 33 10

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Die neue Welt der Generation Y

Berufskarriere? – Muss nicht sein. 20’000 Franken mehr Lohn? – Muss nicht sein. Ausgewogene Work-Life-Balance? – Ja, unbedingt! Und ein gut funktionierendes Team. Und eine sinnvolle Arbeit, die Spass macht. Und viele interessante Weiterbildungsmöglichkeiten. – Studien zeigen auf: So tickt ein grosses Segment der Generation Y.

Generation Y, das sind Menschen mit Jahrgang 1981 bis 1995. «Y» wird englisch «wy» ausgesprochen. Phonetisch liegt die Ähnlichkeit mit «why» (= warum?) nahe. Man bezeichnet diese Menschen deshalb auch als «Sinnsucher».

«Sinnsucher» passt gut zu dieser Generation und ihrer Einstellung zum Beruf. Gefragt sind individuelle, flexible Arbeitszeiten, mehr Freizeit am Stück, familienfreundliche Rahmenbedingungen. Da ist es nur logisch, dass der Anteil an Teilzeitmitarbeitenden in fast allen grösseren Schweizer Firmen prozentual markant zunimmt. (Tages-Anzeiger vom 8.1.2017) Selbst auf der Chefetage. Dort sogar weit überdurchschnittlich. Der Anstieg betrug in den letzten zehn Jahren 42 Prozent! – Relevante Erkenntnisse, denn bis im Jahr 2020 macht die Generation Y einen Drittel der Bevölkerung aus.

Bereits heute reagieren viele Firmen mit extrem flexiblen Anstellungsmodellen. Mitarbeiter der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn können Überzeiten für ein Sabbatical  ansparen und  vermehrt zu Hause im Homeoffice arbeiten. Noch weiter geht die Fin-Tech-Firma Advanon: Sie bezahlt ihren Mitarbeitern zwei Wochen Ferien inklusive Flug, das Verkehrsabo und den Wäscheservice – und nach fünf Jahren eine Weltreise. Hinzu kommen das kostenlose Frühstück am Arbeitsplatz, unbegrenzte Ferientage und weitere Vergünstigungen. Erstaunlicherweise reizt niemand vom Team diese Angebote über Gebühr aus.

Das Konsumverhalten der Generation Y folgt dem Motto «teilen statt konsumieren». Sie bevorzugt Carsharing, bildet Fahrgemeinschaften, beteiligt sich an privaten Tauschbörsen, beansprucht private Zimmervermietung, betreibt Crowdfunding. Persönlicher Besitz ist kaum interessant.

Generation Y – kennenlernen lohnt sich! Eine Annäherung ermöglich das Forum Fokus Ethik in Thun.

Generation Y im Fokus
Das Forum Fokus Ethik Thun befasst sich am 7. April von 13.00 bis 15.30 Uhr mit Digital Natives, zu denen die Generation Y zählt. Moderiert wird der Nachmittag von der bekannten Medienfrau Sonja Hasler («Tagesgespräch», «Rundschau», «Arena», «Persönlich»). Namhafte Persönlichkeiten machen sich Gedanken über die folgenden drei Themen:

  • Die Wahrheit über Social Media: ein Versuch zu verstehen» (Renato Kaiser, Spoken-Word-Künstler, Comedian, Satiriker, Autor)
  • Digital Native erklärt seine Generation (Philipp Riederle, Autor, Unternehmensberater)
  • Digital Natives (Petra Rohner, Dozentin, E-Commerce-Ombudsfrau/Philipp Riederle, Autor, Unternehmensberater/Philippe Wampfler, Autor, Dozent)

Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldungen bis spätestens am 31. März über die Website fokusethik.ch/anmeldung.

Stimmen zum Public Talk «Digital Natives»

Philippe Wampfler, Autor, Dozent

Jugendliche haben genaue Vorstellungen von Kommunikation und setzen sie digital oft sehr gekonnt und kreativ um. Dieses Bild fehlt in der Öffentlichkeit, weil die Herausforderungen der digitalen Kommunikation oft sehr einseitig dargestellt werden.

Renato Kaiser, Spoken-Word-Künstler (Foto: Johanna Bossart)

Es geht um meine Erfahrungen, die ich mit Social Media mache, vor allem seit ich mit meinen Videos eine relevante Reichweite erziele. Das heisst: Was bringt mir Social Media? Wie viel trägt es zum Erfolg bei? Muss ein Künstler mittlerweile aktiv auf Social Media sein? Wie sind die Reaktionen? Was macht man aus den Reaktionen? Wie geht man mit Hasskommentaren um? Sind Muster zu erkennen? Wie reagieren Männer? Wie reagieren Frauen? Alt oder jung? Und die Frage aller Fragen: Wie nah ist Social Media an der Realität? Ich bin seit etwa einem Jahr mit diesen Fragen konfrontiert und versuche zu verstehen. Zum Beispiel, warum viele Leute nicht damit klarkommen, dass ich ein Muttermal unter der Augenbraue habe und St. Galler Dialekt spreche.

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Fokus Ethik
c/o KKThun AG
Kultur- und Kongresszentrum Thun
Seestrasse 68
CH-3604 Thun

T +41 33 334 99 00
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Alpenkalk mit Grünweissblau

Erich steht auf seiner Dachterrasse, die Hände in die Hüften gestützt. «Unser Garten macht mir Freude.»

Eine gehaltvolle Aussage. Jeder Garten ist aufs Engste verbunden mit den Menschen, die ihn anlegen, pflegen und beleben, ein intimer Teil ihrer Biographie, oft sogar ein Abbild ihrer Persönlichkeit, ja sogar ihrer Wertvorstellungen. Das gilt auch für begrünte Dachterrassen. Die Dachterrasse von Erich ist ein gutes Beispiel dafür.

Praktische Vorgaben und Kreativität
Erich erzählt von Architekten und deren eher monotonen Ideen. Auf den ursprünglichen Plänen war nichts anderes vorgesehen als ein begrünter Rahmen der Terrasse ohne jedes gestalterische Element. Erich wandte sich an den Gartenarchitekten Christoph Wyder, ein Freund aus vergangenen Sportlerzeiten.

Wyder fühlt sich in seiner Kreativität herausgefordert. Doch Kreativität allein genügt nicht. Es geht auch um praktische Aspekte, zuallererst um die Statik. Wo genau sind im Raumprogramm stützende Wände oder Säulen? Was ist dem Material zuzumuten? Dann die Absturzsicherheit: Halbhohe Beete in Brüstungsnähe verleiten Kinder zum Klettern. Zudem muss der Zugang gewährleistet sein, denn jeder Garten braucht Pflege. Und schliesslich muss der Gärtner die Frage des Sichtschutzes berücksichtigen, nicht nur für den Eigentümer, sondern auch für den Nachbarn.

Erich hat seinen beruflichen Hintergrund im Baugewerbe. Das Gespräch mit Christoph Wyder verläuft auf Augenhöhe. Jeder hat sein Fachgebiet. Beide wissen, worauf es ankommt. Technische Finessen noch und noch. Die Bewässerungsanlage, das Vlies, die Stützkonstruktion für das Hochbeet, der «Gartenweg» zwischen der Brüstung und dem Pflanzbeet. Und der Baumschnitt, der dem Nachbarn oben nicht die Sicht verstellt und für Erich gleichsam einen breiten Streifen Fernsicht zulässt.

Wenn ich mit einem intellektuellen Freund spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt. (Bertrand Russell 1872 – 1970)

Ein Garten ist ein grossartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit; er lehrt uns Fleiss und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen. (Gertrude Jekyll) 1843 – 1932

Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat. (Persische Weisheit)

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum. (Dieter Kienast, Schweizer Landschaftsarchitekt, 1945 - 1998)

Vier Open-air-Räume
Christoph Wyder gliedert die Terrassenfläche mit Alpenkalksteinen in «Lebensräume», die einer inneren Logik entsprechen: Die Schiebetüre öffnet das Wohnzimmer und führt hinaus in die Lounge. Der anschliessende Sitzplatz ist unter dem grossen Dach angeordnet. Es folgt ein rechteckiger Betonbrunnentrog als Raumteiler. «Wenns richtig heiss ist, kühlen wir uns gerne im Brunnentrog ab. Ein Hauptspass auch für unsere Enkel.» Schliesslich die Liegezone, die jetzt, im Vorfrühling, noch brach liegt. Aber das wird sich bald ändern. Die Wetterprognosen sind vielversprechend.

«Die Terrasse bildet die Fortsetzung, die Vergrösserung unserer Wohnfläche.» Erich zeigt gegen Süden. «Da geradeaus sieht man bei klaren Verhältnissen Eiger, Mönch und Jungfrau.» Heimat! Wer wollte da in den Innenräumen bleiben!

Klares Pflanzprogramm
Gemeinsam treffen sie eine sorgfältige Pflanzen-Auswahl. Wyder kennt sie alle, gibt Tipps. Erich ist ein Freund klarer Verhältnisse: «Wir beschränken uns auf die Farben Blau, Weiss und Grün.» Bartblume, Buchsbaum-Kugeln, Silberstrauch, Lavendel, weisse Rosen, Wacholder, niederwüchsige Föhren. Daneben die drei Hainbuchen im Sonnenschirm-Look. Als Bodendecker wächst der Mauerpfeffer. Er durchbricht mit seinem Weinrot Erichs Farbprogramm. Etwas dezent Aufmüpfiges hat noch nie geschadet. Auch Erichs Dachgarten nicht.

«Bei mir müssen die Dinge in Ordnung sein.» Eben: Der Garten als Spiegel der Persönlichkeit.

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Haben Sie eine Terrasse, einen Balkon, für die Sie sich eine bessere Gestaltung wünschen? – Ein erstes Beratungsgespräch bietet Gartenbau Wyder, Oberentfelden, kostenlos an.

Kontakt
Wyder Gartenbau AG

Industriestrasse 20
5036 Oberentfelden

T +41 62 724 84 80
info@wyder-gartenbau.ch
www.wyder-gartenbau.ch

Kunststoffe online bestellen

He, Sie! Ja, Sie, genau Sie meine ich. Sind Sie Modellbauer? Sind Sie künstlerisch tätig? Pröbeln Sie an Spielsachen herum? Benötigen Sie eine Plexiglasscheibe für den Balkon oder als Windschutz für den Garten? Dann gehören Sie möglicherweise zu den privaten Online-Kunden des Kunststoff-Unternehmens Amsler & Frey. Wählen Sie aus einer Auswahl von 40 Kunststoffen in rund 2000 unterschiedlichen Farben, Formen und Stärken.

Martin Obrist, Verkaufsleiter bei Amsler & Frey, betreut den Online-Shop. Für Private ebenso wie für Bildungsinstitute, das Gewerbe oder die industrielle Weiterbearbeitung. «Rund 80 Prozent der Gewerbebetriebe, die bei uns online bestellen, verarbeiten die Kunststoffe weiter. In den meisten Fällen wissen wir daher nicht, in welchen Endprodukten unsere Halbzeuge eingesetzt werden.»

«Wir sind im Zeitalter der Digitalisierung. Der Print-Katalog als Grundlage für Bestellungen ist ein Auslaufmodell. Obwohl nach wie vor viele Bestellungen sogar noch per Fax eintreffen, gehört die Zukunft dem Webshop.»

Gewichtige Vorteile
Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Kunde bestellt genau dann, wenn es ihm passt; er ist nicht auf Geschäftszeiten angewiesen. Kein langes Herumblättern mehr. Alles auf einen Blick. Garantiert tagesaktuell. Eine gestaffelte Preisgestaltung berücksichtigt die bestellte Stückzahl. Der Kunde weiss genau, was auf Lager ist, welche Qualität, welche Eigenschaften, welche Formate, welche Farben. Die Tarife stimmen auch dann, wenn die Rohstoffpreise instabil sind. «Print-Kataloge hinken immer hintennach.» Geschäftsführer Daniel Lienammer verweist auf den ominösen 15. Januar 2015, als die Nationalbank den Euro-Mindestkurs aufhob. Von einem Moment auf den andern mutierten sämtliche Kataloge zu Altpapier, denn kaum ein Unternehmen kam um Preisanpassungen herum.

«Die Fehlerquote sinkt beträchtlich», so Lienammer. «Am Telefon kommt es schon mal zu Unklarheiten und Missverständnissen. Unnötige Umtriebe sind die Folge.»

Dienst am Kunden: Kunststoffplatten und -stangen werden auf die verlangten Dimensionen zugeschnitten

 

Wie hat sich Ihr Webshop entwickelt?
Von allem Anfang an hatten wir das ganze Sortiment an Halbfabrikaten im Netz aufgelistet. Seit drei Jahren sind auch Kunststoffe für die Medizintechnik  im Webshop  aufgeführt.

Wer nutzt Ihren Webshop?
Es sind nicht mehr nur jüngere Geschäftspartner, die uns auf diesem Weg kontaktieren. Die Online-Kompetenz ist auch bei älteren Personen auf einem hohen Niveau. Allgemein sind es eher kleinere Bestellungen in der Grössenordnung von 100 bis 500 Franken. Aber nicht nur. Zum Beispiel die diversen Hochschulen beziehen alles auf diesem Weg. Etwa 80 Prozent der Bestellungen tätigen Firmen; 20 Prozent gehen an Private.

Im Online-Modell fehlt doch die persönliche Beratung.
Das stimmt. Dafür hat der Kunde Zugriff auf ausführliches Informationsmaterial. Er kann sich selber ein Bild machen, vergleichen. Grundlage bilden die technischen Werte auf unserer Website. Sie geben Auskunft unter anderem über Temperatur-Beständigkeit, Dichte, Festigkeit, Brennbarkeit und Wärmeausdehnung des betreffenden Kunststoffs.

Machen die Online-Bestellungen einen hohen Prozentsatz aus?
Im Moment sind das rund 20 Prozent aller Bestellungseingänge. Wir haben den Webshop im Jahr 2002 life geschaltet. Was zunächst nur zögernd begann, nahm innert weniger Jahre Fahrt auf. Teilweise verdoppelten sich die Anzahl Bestellungen von Jahr zu Jahr. Heute ist die Tendenz immer noch steigend, aber mit Zunahmen von ca. 10 bis 20 Prozent pro Jahr.

Wohin wollen Sie Ihren Webshop führen?
Wir wollen ihn vollständig automatisieren und in der Handhabung weiter vereinfachen. Je mehr Bestellungen übers Web bei uns eintreffen, desto effizienter lassen sich die Aufträge abwickeln.

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Eine aktuelle Studie von «Futurecom» zeigt die wachsende Bedeutung von Online-Shopping auf. Nach Produktekategorien ergaben sich folgende Werte:

 

Kontakt

Amsler & Frey AG
Feldstrasse 26
CH-5107 Schinznach-Dorf

T +41 56 463 60 70
F +41 56 463 60 79

info@amsler-frey.ch
www.amsler-frey.ch

Ist hart gesund?

Cécile hat Hüftprobleme. Sie braucht eine neue Matratze.

Cécile hat genaue Vorstellungen, wie sie sein soll, die neue Matratze. «Auf einer harten Unterlage kann ich gut schlafen.» Sie will sich heute fachkundig bestätigen lassen. Und selbstverständlich will sie probeliegen. «Also, gehen wir!» Remo Kindler vom Möbelhaus Kindler weist den Weg zur Matratzen-Abteilung.

Auf dem Weg ins Verderben
Was ist, wenn Cécile schlecht beraten würde und eine falsche Matratze kauft? Was passiert dann? – Sie schläft schlecht, logisch. Als Folge davon leidet ihre Gesundheit. Sie wird mürrisch. Verspannungen. Alles tut weh. Die Lebensqualität geht den Bach runter. Die Arztkosten steigen, die Krankenkassenprämien ebenfalls, auch für dich und mich. Der Sozialstaat stösst an seine Grenzen. Nationaler Unfriede, Aufstand, Revolution. Grauenhaft!

Gott sei Dank hat sie sich für ein Beratungsgespräch angemeldet. Remo bittet in die Bico-Abteilung. Cécile setzt sich auf die weiche Unterlage. Das Beratungsgespräch beginnt. Die Welt ist in Ordnung.

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Die Rede ist vorerst von Federkern-Matratzen, von der Wirkung jeder einzelnen Feder. Entlastung ist ein Thema, auch Luftzirkulation und damit verbunden das Schwitzen. Sechs Deziliter bis zu einem Liter schwitzt man im Durchschnitt pro Nacht. Männer mehr als Frauen, Schwergewichte mehr als feingliedrige Menschen. «Aus hygienischen Gründen sollte man alle zehn bis zwölf Jahre die Matratze wechseln. In diesem Zeitraum fallen grob geschätzt um die 3000 Liter Schweiss an.» Das sind 20 Badewannenfüllungen – uäx!

Weich oder hart – oder doch weich?
Cécile hat sich zuerst auf eine weiche Matratze gelegt. Eine solche empfiehlt sich für Menschen bis zu 80 Kilogramm Körpergewicht, deutlich mehr als Cécile auf die Waage bringt. Danach auf eine härtere Ausführung. «Ja genau so habe ich mir das Liegegefühl vorgestellt. Das entspricht mir.» Remo zuckt die Schultern. «Hm? Das überrascht mich. Du fühlst dich tatsächlich wohl auf dieser härteren Schaumstoff-Unterlage? Ob diese Haltung, diese innere Überzeugung nicht aus einer Zeit stammt, als man harte Schlafunterlagen für gesund hielt?» Cécile blickt auf, geht in sich.

Zurück auf die weiche Matratze. «Normalerweise liege ich auf der Seite.» Cécile zeigts vor. Verharrt in dieser Stellung. Ohne ein Wort zu sprechen. Dreht sich wieder Remo zu: «Die Schmerzen in der Hüfte haben deutlich nachgelassen. Das hätte ich niemals gedacht. Unglaublich. Ich meinte doch zu wissen, was mir entspricht. Und nun das!» Remo spricht die Lage der Wirbelsäule an, die in der Seitenlage möglichst horizontal verlaufen sollte. Ein Bico-Matratze ist ausserdem so aufgebaut, dass die einzelnen Zonen der Gewichtsverteilung des Körpers Rechnung tragen. Nur so ist vollständige Entspannung möglich.

 
 
 

Starke Argumente
Der Preis ist ein Thema. Billig ist sie nicht, die Prestige Select. Doch der Preis hat seinen Hintergrund: Hohes Niveau bezüglich Ausführung, hohe Wertigkeit des Schaums, körpergerechter Aufbau, dazu zehn Jahre Garantie, Gratisentsorgung der alten Matratze – und Swiss Made. Für Cécile ist gerade dieser letzte Punkt einen etwas höheren Preis wert. «Wir wünschen uns nicht, dass unsere Firmen alle ins Ausland abwandern.» Remo nimmt den Faden wieder auf: «Kommt dazu, dass die Bico-Matratzen auf Herz und Nieren – nein: auf Schaumstoff und Federn im Bico Sleep Lab geprüft werden. Ein aufwändiges Testverfahren bringt allfällige Mängel an den Tag, noch bevor ein Modell an den Markt geht.»

Das Beratungsgespräch ist beendet. Fast. «Ich offeriere einen Spezialrabatt.» Kein Zögern: «Du hast mich überzeugt, Remo.»

Die «richtige», genau zu dieser einen Person passende Matratze. Und wenn doch Zweifel aufkommen sollten, ist sie innert sechs Wochen umtauschbar. «Matratze» ist ein Synonym für «Lebensqualität».

Übrigens: Jünger wird auch niemand. Wer wollte da auf ein billiges Massenprodukt setzen!

Noch bis Ende März 2017 läuft im Möbelhaus Kindler, Schinznach-Dorf, die Winteraktion mit Bico-Matratzen: Exklusive Überraschungsprämie aufs ganze Bico-Sortiment. Gratiskissen. Zu jeder Matratze gratis einen Molton. Lieferung und Entsorgung gratis.

Die bei Möbel Kindler meistverkauften Bico-Matratzen:

Gold: «ClimaLuxe», für individuelles Bettklima
Silber: «VitaLuxe», für tägliche Höchstleistung
Bronze: «Finesse», für das perfekte Bettklima

Tschernobyl als Denkanstoss

26. April 1986: Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl explodiert ein Reaktorblock. Gewaltige radioaktive Strahlungsmengen machen ganze Landstriche unbewohnbar. Viele europäische Länder sind betroffen. Tierherden müssen geschlachtet, Gemüsekulturen vernichtet werden. Gegen 4000 Menschen sterben an den Folgen der Katastrophe.

In vielen Ländern Europas machte man sich damals ernsthafte Gedanken über die Risiken der Atomkraft. Auch in der Schweiz. Die Volksinitiative «Stopp dem Atomkraftwerkbau» (Moratorium) erzielte 1990 eine klare Ja-Mehrheit; dem Ausstieg aus der Atomenergie erteilten die Stimmbürger hingegen eine Abfuhr.

Die Vorgänge beeinflussten das Denken eines jungen Mannes. Urs Neuenschwander vertiefte sich in die Materie und kam zum Schluss: «Der Atomausstieg ist möglich. Photovoltaik auf dem Dach; WKK-Anlagen im Keller.» Wärme und Kraft aus eigener Produktion – home made! – und dies bei einem Wirkungsgrad von 90 Prozent und mehr. Ein Vielfaches besser als bei Atomkraftwerken, die zwei Drittel der erzeugten Energiemenge in die Umwelt verpuffen.

Urs Neuenschwander ist seit 16 Jahren Leiter Marketing und Vertrieb bei Energie Thun AG und Mitglied der Geschäftsleitung. Er beschönigt nichts: «Nach wenigen Jahren verabschiedete sich Tschernobyl aus dem kollektiven Bewusstsein. Die Umsetzung alternativer Gedanken verlief mehr als schleppend. Kaum jemand interessierte sich für Photovoltaik, und bei WKK-Anlagen sieht es noch ernüchternder aus.»

Weckruf
Aber manchmal ergibt sich unversehens ein Wendepunkt. So geschehen bei der Photovoltaik. 25 Jahre nach Tschernobyl knallte es in Fukushima. Auf einen Schlag war der Atomausstieg wieder ein salonfähiges Diskussionsthema. Und die Photovoltaik erlebte einen wahren Hipe. In Deutschland dank massiver staatlicher Zuschüsse noch mehr als bei uns.

«Machen wir uns nichts vor: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu haben, gilt als chic. Die WKK-Heizung im Keller dagegen bleibt unsichtbar. Daraus resultiert kein Prestigegewinn. Allerdings löst die Photovoltaik allein das Problem nicht. Sie vermag den Energiebedarf im Winter und in der Nacht nicht zu decken. Als Ergänzung drängt sich ein WKK-System geradezu auf.»

Schlafende Prinzessin
Das WKK-Modell wartet weiterhin darauf, wachgeküsst zu werden. «Im Geschäftskreis von Energie Thun sind es gerade mal fünf Anlagen. Das ist schon ernüchternd.» Was in der Theorie einleuchtet, findet erst wenig Anklang. Woran liegt das? «Der Idealismus stösst an seine Grenzen, wenn es ums Portmonee geht. Eine WKK-Anlage ist teurer als eine konventionelle Heizung, und gleichzeitig sind die Stromkosten im Keller.»

Dem begegnet Energie Thun AG mit einem einmaligen Investitionsbeitrag und einem attraktiven Preis für die Stromrücklieferung.

Perpetuum mobile in Thun
Dann wäre da noch das Thema Gas. Eine WKK-Anlage verbrennt Gas. Erdgas ist kein erneuerbarer Brennstoff – vorläufig. Doch das Angebot an erneuerbarem Biogas steigt stetig. Kläranlagen und Landwirtschaftsbetriebe widmen diesem Aspekt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Damit macht die WKK-Idee noch mehr Sinn. Energie Thun AG kommt hier eine Vorreiterrolle zu. Unter dem Titel «Der Thuner Energiekreislauf» schreibt das Unternehmen: «Das neue Biogas aus Thun stammt aus der ARA Thunersee, die das Abwasser von 36 Gemeinden der Region aufbereitet. Aus Klärschlamm entsteht Biogas. Damit schliesst sich ein Kreislauf: Thuner Haushalte beziehen erneuerbare und klimafreundliche Energie, die aus dem eigenen Abwasser gewonnen wird.» Beim Erzählen blüht Neuenschwander auf: «Das war für mich ein grosser Aufsteller.» Die neue Biogas-Aufbereitungsanlage speist das Gas ins Erdgasnetz der Energie Thun AG ein. Ein faszinierender Gedanke: Biogas zum Heizen, Kochen und Autofahren! Wie auch zur dezentralen Stromerzeugung mit einem Blockheizkraftwerk.

Neuenschwander denkt nach und resümiert: «In Zeiten der Globalisierung sollte die Schweiz in ihrem Energiehaushalt möglichst autark bleiben. Die Voraussetzungen sind in unserem Land günstig: die Flusskraftwerke im Tiefland, die Speicherkraftwerke in den Bergen. Photovoltaik auf dem Dach, WKK im Keller: Die Unabhängigkeit ist bis zu einem gewissen Grad realisierbar, obwohl ein Anteil Erdgas auch auf weitere Sicht noch dabei sein wird.»

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Einer wie João

João Simões: Jahrgang 1960. Ein offenes Gesicht, ein direkter Blick. In Portugal aufgewachsen, seit 1984 in der Schweiz. Gelernter Polymechaniker, jetzt Baustellenleiter bei der Firma Lebag.

João Simões: Sieben Sprachen fliessend – Schweizerdeutsch, Deutsch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch. Er sagt von sich: «Abwechslung liegt mir.» Sein Berufsweg legt Zeugnis davon ab. Sein privater Lebensweg ebenfalls.

*

Nach der Lehre als Polymechaniker hatte João keine Chance, auf dem erlernten Beruf zu arbeiten. In Portugal gab es damals kaum freie Stellen. Ein anderer wäre zu Hause geblieben, hätte sich auf der Strasse herumgetrieben oder wäre in Trübsal verfallen. Nicht so João. Er nahm verschiedene Gelegenheitsjobs an. «Ich half in einem Restaurant aus, im Service und in der Küche; eine Baufirma beschäftigte mich als Chauffeur; ich erledigte administrative Arbeiten; ich betätigte mich als Discjockey und Barkeeper.» Dort in der Bar lernte er seine zukünftige Frau kennen. Sie lebte mit ihren Eltern in Zürich und verbrachte einen Urlaub in ihrer Heimat Portugal. João, schon damals ein Mann der Tat, entschloss sich spontan, sie in die Schweiz zu begleiten.

Hoffnungslos – oder?
Der Start war schwierig. Vier Monate lang war João umsonst auf Arbeitssuche. Eine verzwickte Situation: Ohne Arbeit erhielt er keine B-Aufenthaltsbewilligung. Und ohne B-Bewilligung bekam er keine Arbeit. Schliesslich half ihm ein Restaurateur in Höngg. Er stellte ihn als Tellerwäscher an und verschaffte ihm die erforderlichen Papiere. «Drei Monate lang wusch ich Teller.»

Eine neue Stelle beim Bauunternehmen Walo Bertschinger kam seinen Fähigkeiten und Neigungen besser entgegen. Er war im Strassenbau, als Maschinist und Magaziner tätig. In einer Tochterfirma spezialisierte er sich schliesslich auf Bodenbeläge und vor allem auf Farben. «Ich mischte Farben nach ungefähr 400 Rezepturen.» Seine Vielseitigkeit  und seine Arbeitseinstellung verschafften ihm Anerkennung. Und doch vollzog er den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt.

Schweiz–Portugal retour
«Ende 1997 kehrte ich mit meiner Frau und den beiden Söhnen nach Portugal zurück. Ich folgte dem Ruf eines Freundes. Er hatte mir von einer Sprengstofffabrik erzählt, die sich im Aufbau befand.» Vier Jahre lang war João daran beteiligt, zuletzt als Chef Unterhalt und Produktion. Aber merkwürdig – er fühlte sich nicht mehr wohl in Portugal, empfand sich als fremd, beurteilte manche gesellschaftlichen Aspekte als unbefriedigend. «Das damalige politische System passte mir nicht, das Gesundheitswesen lag im Argen, und für die Ausbildung unserer Söhne sah ich nur beschränkte Möglichkeiten. Irgendwann kam der Blitz: zurück in die Schweiz!»

2002. Neuanfang. Die Familie Simões bezog eine Wohnung in Neuenhof. João fand Arbeit in einer Firma für Bohrungen. Seine Zuständigkeit umfasste das Magazin, die Maschinen, die er im Schuss halten musste, und die Organisation der Transporte. Schon bald stellten sich firmeninterne Probleme ein, die sich immer mehr akzentuierten. Die Stimmung im Team war schlecht. Nach über zwei Jahren in dieser belasteten Atmosphäre spürte er, wie seine Gesundheit darunter zu leiden begann, physisch und psychisch. «Es musste etwas geschehen.»

João Simões auf dem Werkplatz seiner Walliser Grossbaustelle. Er hat die Sache im Griff

João Simões (ganz rechts) im Gespräch mit Lebag-Geschäftsführer Daniel Stutz, einem Helikopterpiloten und dem Lebag-Projektleiter Peter Ehrentraut (von links)

Es regnet in Strömen. Die Lebag-Mitarbeiter sind zum Nichtstun verurteilt. João hofft für morgen auf besseres Wetter

Ein Glücksfall
Ein Kollege machte João auf ein Stelleninserat der Firma Lebag aufmerksam. Er meldete sich, stellte sich vor, und kurze Zeit später nahm er die Arbeit als Allrounder auf: Magaziner, Maschinist, Automechaniker, Hauswart – alles!

Schon bald begleitete er jedes Lebag-Projekt in Frankreich. «Ich organisierte die Einsätze, fungierte als Dolmetscher, pflegte den Kontakt mit Behörden und Privaten, sorgte für den Unterhalt der Maschinen und half den Netzelektrikern, wo immer sie mich brauchen konnten.»

«Jetzt bin ich Baustellenleiter auf unserer Grossbaustelle im Wallis. Ich bespreche mich mit Kunden, bin für die Organisation und die Administration verantwortlich; ich koordiniere die Einsätze der Helikopter, suche Landbesitzer auf und ziehe die Bewilligungsverfahren durch. Die Kommunikation mit unterschiedlichen Menschen gehört zu meinen Stärken. Dann die Rapporte, die Planung der Arbeitsschritte und der Arbeitseinsätze, die Projekt-Dokumentationen.» Aus seinen Worten spricht berechtigter Stolz.

Portugiese? Schweizer?
«Ich bin Portugiese. Zwar fühlte ich mich im Portugal-Treff nie so richtig wohl. Aber meine angestammte Familie, das Land, das schöne Wetter, der Strand, die Sprache und das Essen, das nach meiner Jugend schmeckt: All das trage ich in meinem Herzen. Die portugiesische Mentalität nicht mehr. Diesbezüglich bin ich Schweizer geworden. Pünktlichkeit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit. Die meisten meiner Kollegen sind Schweizer.»

Das Gespräch kommt zum Ende. Draussen ist kaltes Schmuddelwetter. João denkt an seine Leute. «Unser Team funktioniert extrem gut. Es sind flotte Leute, zuverlässige Arbeiter. Es macht Freude, mit ihnen zu arbeiten. – Ich bleibe bei Lebag.»

*

João Simões steht stellvertretend für jeden einzelnen Mitarbeiter der Freileitungs- und Elektrobaufirma Lebag AG. Die Lebag-Männer zeichnen sich durch hohe Fachkenntnisse, Erfahrung, Zuverlässigkeit und Entschlusskraft aus. Für kurz- bis langfristige Montageinsätze bietet die Lebag einen Personalverleih an.

Kontakt

LEBAG
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Hallo, da sind wir!

Unaufgeregt, pragmatisch. Alex Veigl konstatiert: «Die Region Zürich ist ein Schweizer Hot Spot. Hier geht die Post ab.» Wer möchte da nicht mitmischen! Zumal «man» nicht irgendwer ist, sondern ein renommiertes, fast 100 Jahre altes Unternehmen der Baubranche mit imposantem Leistungsausweis. «Ja aber hallo, Herr Veigl, wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Weshalb soll sich Rothpletz, Lienhard + Cie AG einen teuren Standort in Zürich leisten? Es gibt doch Konferenz- und Videoschaltungen. Die Digital Natives Ihrer Firma sind zweifellos so Netz-affin, dass sie jedes Kommunikationsbedürfnis subito befriedigen. Genügt das denn nicht? Wollen Sie wirklich mit viel Aufwand einen neuen Standort aufbauen?»

Alex Veigl: «Ja. Unbedingt!»

Veigl muss es wissen. Er ist seit fast 25 Jahren als Ingenieur in der Baubranche tätig und leitet die Abteilung Projektierende Ingenieure.

Standort Zürich ist elementar
«In erster Linie kommen wir näher zu den Kunden und den im Raum Zürich und der Ostschweiz betreuten Projekte. Weiter erhöhen wir unsern Bekanntheitsgrad in der Agglomeration Zürich, um vermehrt regionale Aufträge zu erhalten.» Rothpletz, Lienhard + Cie AG hat im Dezember 2016 ein ganzes Team von acht Personen samt laufenden Aufträgen vom Standort Olten nach Zürich transferiert, an die Limmatstrasse 50, gleich hinter dem Hauptbahnhof. «Im Wettbewerb um die Vergabe von Aufträgen haben Bewerber mit Standort Raum Zürich bessere Erfolgsaussichten.»

Ebenso wichtig wie eine Zürcher Geschäftsadresse ist der Ausbau des  lokalen Netzwerks, und Alex Veigl hebt die Brauen – «dieses Ziel erreichen wir nicht über Konferenzschaltungen». Simon Tanner, der Bürochef in Zürich, kann so seinen Heimvorteil und sein Netzwerk zum Tragen bringen.

Das Unternehmen verlängert damit seine Mittelland-Achse von Bern über Olten und Aarau bis nach Zürich. Denn in der boomenden Metropole stehen laufend anspruchsvollste infrastrukturelle Aufgaben an. Zum Beispiel die Anlage von Verkehrsadern im stark überbauten Raum. «Da legen wir unser ganzes Know-how in die Waagschale.»

Martin Büchler, Rolf Vonäsch, Simon Tanner (Leiter Büro Zürich), Nikolaos Lavdas (v.l.n.r.)
Lina Tortella, Flavio Gonzo
Ingenieure für Tiefbau und Tunnelbau
Das neue Büro an der Limmatstrasse 50 in Zürich

Autobahnanschluss Bülach West: Baugrube für Wasserbehandlungsanlage

Autobahn Kloten – Bülach: neue Entwässerungsleitung in bis acht Meter tiefen Gräben

Kleine Projekte als Türöffner
«Herr Veigl, was leistet das neue Büro in Zürich?» – «Das Zürcher Office ist ein selbständiges Ingenieurbüro. Regionale Vorhaben bewältigen wir autark; bei Bedarf greifen wir auf das Fachwissen der Gesamtfirma zurück. Umfangreiche Grossaufträge hingegen bedingen die Unterstützung von firmeninternem Spezialisten. Wir sind schweizweit das einzige Bauunternehmen mit eigener Ingenieurabteilung. Bauprofis und Ingenieure unter einem Dach – das vereinfacht den gegenseitigen Austausch.

«Wie gehen Sie nun vor?» – «Wir markieren Präsenz, indem wir uns für lokale Projekte bewerben. Wir suchen Aufträge für Gemeindestrassen oder Werkleitungen sowie für die Planung von privaten Vorhaben. Durch Gespräche mit den Behörden machen wir auf uns aufmerksam, zeigen unsere Fachkompetenz und unsere vernetzte Arbeitsweise. So erhoffen wir uns den Zuschlag für weitere umfangreiche Aufträge. Daneben bewerben wir uns immer auch für grosse Vorhaben. Einige davon führen wir bereits in unserem Portfolio, so zum Beispiel die Instandsetzung der Autobahn Kloten–Bülach sowie die Bauleitung beim Limmattaler Kreuz.»

«Hat die Agglomeration Zürich auf Sie gewartet?» – «Wir wappnen uns mit Geduld und Ausdauer. Unsere Referenzen im Tunnel-, Brücken- und Tiefbau sprechen für sich. Und dennoch: Konsequentes Netzwerken ist angesagt. Die oftmals langjährige Zusammenarbeit bei komplexen Projekten wie Tunnels oder Autobahnabschnitten bedingt ein gutes partnerschaftliches Verhältnis.»

Menschen
«Trotz aller Technik, trotz allem Fachwissen steht der Mensch im Vordergrund. Dabei bleiben Sie?» – «Unbedingt. Wir präsentieren uns in Zürich als Personen. Es sind unsere Leute, die Vertrauen fördern für die Firma und für unsere Leistungspalette. Wir haben kein Produkt, das wir mittragen und unseren Gesprächspartnern zeigen. Wir haben Menschen, tolle Menschen.»

Kontakt
Rothpletz, Lienhard + Cie AG
Schiffländestrasse 35
5001 Aarau

T +41 62 836 91 11
rlinfo@rothpletz.ch
www.rothpletz.ch