Schmuckstück sucht Schatulle

Ein Buch über Freundschaft, Niederlagen – und die heilende Wirkung von Popmusik, geschrieben von Bettina Robertson. Nach zwei Krimis erscheint Ende November ihr erster Roman.

Schreiben ist Knochenarbeit. Durchhaltewille. Selbstoffenbarung. Schreiben heisst, etwas preiszugeben. Ein Autor muss beobachten, mitfühlen, Geschichten inszenieren und Rollen verteilen.

Bettina hat zusammen mit ihrem Mann über mehrere Jahre in Asien gelebt. Dort, fernab der Heimat, hat sie ihre Fantasie in Geschichten verpackt. Nun sind zwei Kriminalromane publiziert. Darin entwickelt sie aus selbst Erlebtem neue Szenen. Sie schreibt mit viel Einfallsreichtum, aber immer auch mit einer Prise Selbstironie, sodass Fiktion und Wahrheit sowohl als auch sein können. Eine beinah wahre Geschichte eben.

In ihrem dritten Buch – dem Frauenroman «Schmuckstück sucht Schatulle» – kehrt Alexa ausgerechnet im nebelnassen November nach Zürich zurück. Von ihrem Freund verlassen, steht sie mit 39 wieder am gleichen Ort wie schon vor fünf Jahren. Ihr Traum, als Expat in Singapur eine Existenz aufzubauen, ist gescheitert. Sie trotzt dem Gefühl, versagt zu haben, denn sie weiss, was sie will. Auch wenn das Leben für sie ganz andere Pläne hat…

Für «Schmuckstück sucht Schatulle» gibt es keinen Verleger, da der Roman nicht ins Krimi-Konzept ihres Verlegers passt. Bettina finanziert ihren Roman selbst. Über eine Crowdfunding-Plattform sucht sie deshalb Leseratten, Weihnachtsgeschenkeeinkäufer, Nebendarsteller und Sponsoren.

In ihrem neuen Roman geht es um Freundschaft und darum, im Leben manchmal Niederlagen wegzustecken. Bettina ist eine Frau, die nicht aufgibt. Das hat sie mit ihrem Buchprojekt bewiesen. Hut ab!

 

photo by https://www.facebook.com/FadelUndNaden

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